Studie: Die Herpetofauna des Kimboza Forest in Tansania mit dem Türkisblauen-Zwerggecko

Lygodactylus williamsi Männchen

Projektvorstellung

Die Herpetofauna des Kimboza Forest in Tansania unter besonderer Berücksichtigung des Türkis-Zwerggeckos Lygodactylus williamsi: Populationsabschätzung und Verbreitungsstudie eines bedrohten Endemits

Der Kimboza Forest im Osten Tansanias gehört zu den Eastern Arc und Küstenwäldern Kenias und Tansanias, welche einen der globalen Hotspots der Biodiversität bilden (Myerset al. 2000) und zahlreiche endemische und bedrohte Arten beherbergen (Burgesset al. 2007). Allein im
Gebiet der Uluguru Berge gibt es fünf Amphibien- und sechs Reptilienarten, die ausschließlich dort vorkommen (Doggartet al. 2001). Einer dieser Endemiten ist der nur von seiner Typuslokalität, dem 385 ha kleinen Kimboza Forest, bekannte Türkis-Zwerggecko (Lygodactylus williamsi). Obwohl vielleicht eine der auffälligsten Echsen Afrikas, ist seit der Erstbeschreibung durch Arthur Loveridge 1952 wenig über L. williamsi bekannt geworden. Speziell Daten zur Biologie, Populationsdichte und genauen Verbreitung sind nötig, um Schutzmaßnahmen einleiten zu können.

Von Frank Weinsheimer, Morris Flecks, Wolfgang Böhme & Dennis Rödder
Veröffentlicht in der elaphe 01/2010 – dght.de

Quelle: http://www.speciesconservation.org

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