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FAQ Lygodactylus williamsi (16)

Wie groß sollte das Terrarium sein?

Das Terrarium sollte für eine Paar-Haltung (1.1) mind. L 50x B 50x H 80cm sein. In der Literatur werden oft eine deutlich kleinere Mindestgrößen angegeben, jedoch sind die L. williamsi so aktiv, dass ich kleinere Terrarien nicht guten Gewissens empfehlen kann.

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Meldepflicht: Was muss ich als Halter beachten?

Wenn ihr bereits Halter seid, solltet ihr kurzfristig bei der für euch zuständigen unteren Naturschutzbehörde eine Bestandsanzeige abgeben. In Niedersachsen ist dies derNiedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- u. Naturschutz (NLWKN). Dort findet man auch Vordrucke zu Bestandsanzeige, Zuchtbüchern etc.

Nachzuchten müssen in regelmäßigen Abständen der zuständigen Behörde angezeigt werden. Beim Verkauf muss dem Käufer ein Herkunftsnachweis unaufgefordert ausgehändigt werden und die Abgabe der Nachzuchten ebenfalls der Behörde angezeigt werden.
Die Führung eines Zuchtbuches ist keine Pflicht, sollte aber im eigenem Interesse in Erwägung gezogen werden.
Ein sehr gutes Freeware Programm dazu ist Z-List von Hannes Beyer. Damit können alle Nachweise automatisch erstellt werden. Download hier

Mehr Infos hier:  Lygodactylus williamsi sind ab sofort meldepflichtig!

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Meldepflicht: Was mache ich mit den Nachzuchten?

Nachzuchten müssen in regelmäßigen Abständen der zuständigen Behörde angezeigt werden. Beim Verkauf muss dem Käufer ein Herkunftsnachweis unaufgefordert ausgehändigt werden und die Abgabe der Nachzuchten ebenfalls der Behörde angezeigt werden.

Die Führung eines Zuchtbuches ist keine Pflicht, sollte aber im eigenem Interesse in Erwägung gezogen werden.
Ein sehr gutes Freeware Programm dazu ist Z-List von Hannes Beyer. Damit können alle Nachweise automatisch erstellt werden. Download hier

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Meldepflicht: Was muss ich als Käufer beachten?

Als Käufer von Lygodactylus williamsi sollten Sie unbedingt auf die Aushändigung eines Herkunftsnachweises bestehen. Stellt Ihnen der Verkäufer so einen Nachweis nicht aus, sollten Sie von einem Kauf unbedingt Abstand nehmen!

Nach dem Kauf sollten Sie Ihr Tier bei der zuständigen Behörde mit einer Kopie des Herkunftsnachweises anzeigen.

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Meldepflicht: Kurzfassung der rechtlichen Grundlagen

1. Die Europäische Kommission hat eine Änderungsverordnung im Dezember 2014 beschlossen, mit der L. williamsi im Anhang B der EU-Artenschutzverordnung aufgenommen wurde.

2. Gemäß § 7 BNatSchG gelten Arten des Anhangs B der EU-Artenschutzverordnung als „besonders geschützt“.

3. Gemäß § 7 BArtSchV müssen „besonders geschützte“ Wirbeltiere angemeldet werden.

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Was muss ich beim Kauf eines Terrariums beachten?

Man sollte beim Kauf des Terrariums darauf achten, dass die obere Lüftungsfläche größer als die bei Standardterrarien üblichen 6 bis 10 cm ist. Ebenso ist es von erheblichem Vorteil feine Gaze zu verwenden wenn man ab und zu Drosophila als Nahrung anbieten möchte. Empfehlen kann ich an dieser Stelle die Terrarien von Terrarienbau Hohls, denn diese Terrarien sind so gestaltet, dass die UV Strahlung des auf der Drahtgaze plazierten UV-Leuchtmittels ungefiltert die Tiere erreicht.

Bei den handelsüblichen Terrarien wird durch die zu geringe Lüftungsfläche oben und dem gezwungenermaßen platzieren des Leuchtmittels auf dem Glas, ein Großteil der UV Strahlung herausgefiltert wird und erreicht das Tier gar nicht. Zusätzlich kann -durch die hohe Hitzeeinwirkung- im schlimmsten Fall auch das Glas Risse bekommen.

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Warum muss die Beleuchtung außen angebracht sein?

Innerhalb eines Gecko oder Chamäleon Terrariums haben Leuchtmittel nichts verloren. Davon gibt es keinerlei Ausnahme. Die Tiere springen (oder klettern) teilweise bis zu 30cm weit und würden sich an den Leuchtmitteln fürchterlich verbrennen.

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Welche Beleuchtung wird empfohlen?

Die Beleuchtung des Beckens muss natürlich individuell gewählt werden. Dabei muss aber vor allem auf die notwendige UV Strahlung geachtet werden. Diese UV Strahlung ist extrem wichtig, da Reptilien Tetrachromaten sind. Dies bedeutet, dass sie im UV-A Bereich sehen und sie im Gegensatz zu uns auch Photorezeptoren haben.

Unser Lygodactylus Terrarium wird mit einer Bright Sun Jungle 50W beleuchtet. Das derzeitige Terrarium hat die Maße: 45x45x60 (LxBxH). Sogenannte Kompakt-Lampen (Energiesparlampen)  oder Leuchtstoffröhren kann ich persönlich nicht empfehlen, da weder die Beleuchtungsstärke (Lux) noch die UV-Stärke für die Beleuchtung ausreichend ist. Leider wird jedoch aus Kostengründen gerne auf diese Beleuchtungsvariante zurückgegriffen. Meiner Meinung nach, muss man sich im klaren darüber sein, dass die Terraristik ein technik- und kostenintensives Hobby ist und man nicht an dem elementarsten Element (Beleuchtung) sparen sollte. Denn unzureichende Beleuchtung hat bei den Tieren Mangelerscheinungen und Krankheiten zur Folge.

An einem sonnigen Tag in freier Natur wird eine Beleuchtungsstärke von ca. 100.000 Lux erreicht. Zum Vergleich: Kompaktlampen erreichen im Schnitt 1.500 Lux, Metalldampflampen (HQI) dagegen ca. 60.000 Lux. Diese Werte sprechen für sich. Für weitere Infos zum Thema Beleuchtung besuchen Sie bitte unbedingt die Seiten von Dr. Sarina Wunderlich und Dieter Humbel, der sich ausführlich mit der Thematik beschäftigt haben.

Aus diesen Gründen kann ich nur dringend zu der Anschaffung eines HQI-Strahlers mit entsprechendem Vorschaltgerät raten. Die Bright SunX-Reptile oder Solar Raptor können uneingeschränkt empfohlen werden. Beim Kauf muss man die Wattstärke und die Variante (Flood oder Spot) entsprechend der Terrariengröße und den Herstellervorgaben (Mindestabstand zum Tier) unbedingt beachten. Nach spätestens einem Jahr müssen diese Strahler getauscht werden, da nach diesem Zeitraum keine UV-Abgabe mehr gewährleistet ist. Bitte bedenken Sie auch, dass ihre Tiere diese Investition mit Gesundheit und Aktivität danken werden.

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Welche Pflanzen soll ich verwenden?

In der Natur leben Lygodactylus williamsi nahezu ausschließlich auf Schraubenbäumen (Pandanus).

Die genaue Beschreibung schenke ich mir an dieser Stelle und kann bei Wikipedia nachgelesen werden. Wichtig ist nur eins: Die Art und Weise der Blätter. Sie sind lang, schmal und vor allem sehr fest.

Es gibt sehr viele verschiedene Pandanus Arten, die meisten brauchen jedoch sehr viel Platz und werden sehr groß. Deswegen sehe ich als terrarientaugliche Alternative, die Gruppe der Sansevieria (Bogenhanf). Ich persönlich bevorzuge die Sansevieria trifasciata, aber es gibt viele andere mögliche Varianten des Bogenhanfs.

Im Terrarium unseres Zuchtpaares befinden sich außerdem noch eine Schefflera und eine große Bromelie. Die Bromelie hat ebenfalls sehr lange, schmale Blätter, allerdings auch sehr dünn und wippend. Die Tiere benutzen die Bromelienblätter zwar als “Straße” von A nach B, halten sich aber selten länger darauf auf. Die dichte Schefflera wird ebenso wie die Efeutute nicht als Sitzplatz genutzt.

Im Internet findet man viele Fotos von Terrarianern, die stolz Bilder ihres Terrariums posten, das sie nach ihrem Geschmack und Schönheitsideal eingerichtet haben. Aber meines Erachtens müssen die Interessen und das Wohlbefinden des Tieres im Vordergrund stehen und nicht das ästhetische Empfinden des Besitzers.
Ergänzend dazu empfehle ich Ihnen auch meine Artikel Haltungsbeschreibung und Bepflanzung und Einrichtung von Lygodactylus williamsi Terrarien.

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Kann ich 1.2 oder 1.3 Williamsi zusammenhalten?

Ich persönlich ziehe eine funktionierende 1.1 Haltung vor, aber es ist möglich bei zu starkem Paarungsdruck ein Männchen mit zwei oder drei Weibchen zusammen zuhalten. Es muss dabei aber beachtet werden, dass auch Rivalität zwischen den Weibchen vorherrschen kann und die Tiere so zusätzlichem Streß ausgesetzt sind, den man eigentlich vermeiden wollte.

Außerdem muss man bedenken, dass für jedes zusätzliche Tier die Terrariengröße entsprechend größer und für jedes Tier ein eigener Sonnenplatz vorhanden sein muss. Man darf auch nicht außer acht lassen, dass man im besten Fall dann zwei oder drei Weibchen hat, die alle drei Wochen ein Doppel-Gelege produzieren.

Aus all diesen Gründen probieren Sie bitte erst die 1.1 Haltung aus, evtl. kommen die Tiere nach ein paar Wochen ja auch gut miteinander aus.

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Welche Haltungsparameter werden benötigt?

Die Temperatur sollte am Tag zwischen 26 und 30 Grad Celsius liegen, punktuell auch bis 34 Grad. Es ist darauf zu achten, dass jedem Tier ein Sonnenplatz zur Verfügung steht. Nachts kann dann die Temperatur zwischen 18 und 22 Grad (ca. Zimmertemperatur) liegen. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte am Tag zwischen 50 und 65% liegen und nachts auf bis zu 80% ansteigen. 

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Wie groß werden Lygodactylus williamsi?

Die meisten Tiere dieser Art erreichen eine Gesamt-Körperlänge von ca. 60-80mm. Die KRL (Körper-Rumpf-Länge) beträgt zwischen 42-46 mm.

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Wie alt werden Lygodactylus williamsi?

Über die Lebenserwartungen im Terrarium ist bisher relativ wenig bekannt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass diese Art erst vor kurzem entdeckt wurde und folglich noch nicht lange im Terrarium gehalten wird. Geht man von anderen Lygodactylus Arten aus, beträgt die Lebenserwartung zwischen 6 und 9 Jahren. Bekannt ist bereits, dass insbesondere beim Männchen die intensive Blaufärbung immer dunkler wird und somit das erste Anzeichen des Alterungsprozesses darstellt.

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Wie unterscheide ich Männchen und Weibchen?

Geschlechtsunterschiede werden häufig anhand der intensiven blauen Färbung der Männchen vorgenommen. Allerdings kann dieses Geschlechtsbestimmungsverfahren zu erheblichen Irrtümern führen, da ein unterdrücktes Männchen, im Gegensatz zum dominanten Rivalen, diese intensive Färbung nicht aufweisen muss. Eine eindeutige Geschlechtsbestimmung ist somit nur bei einer strikten Einzelhaltung oder anhand der männlichen Präanalporen (7 Stück) möglich. Desweiteren sind Männchen an einer verdickten Schwanzwurzel zu erkennen. Weibchen von L. williamsi haben eine klare grünlich -goldene Färbung.

Beide Geschlechter dekoriert ein schwarzes Band von der Schnauze über die Augen bis zum Hals. Auf dem Kopf verläuft eine zweite, V-förmige Nebenlinie annäherungsweise zur ersten. Jungtiere dieser Art haben die gleiche Färbung wie die weiblichen Tiere und sind zuerst an den deutlichen Präanalporen zu erkennen.

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Welche Nahrung brauchen Lygodactylus williamsi?

Es können alle gängigen Futtertiere angeboten werden. Bewährt haben sich: mittlere Heimchen, Terfly, Ofenfische sowie ab und zu Obstbrei, Repashy Daygecko Food oderJelly. Drosophila oder Maden reichen wir nur sehr selten. Drosophila werden nicht von allen Tieren gut vertragen und sollten niemals als ausschließliches Futter verwendet werden. Kleine Wachsmaden werden gerne genommen, sind jedoch sehr gehaltvoll und sollten eher als seltenen Leckerbissen oder zum aufpäppeln angeboten werden. Ansonsten können die Tiere leicht verfetten.

Die Futterinsekten müssen mit einem Vitaminpräparat vor ca. jeder zweiten Fütterung bestäubt werden. Wir verwenden Korvimin (erhältlich beim Tierarzt) oder Reptivite. Reptivite haftet an den Futtertieren besser als Korvimin.  Desweiteren sollten die Futtertiere über einen angemessenen Zeitraum zuvor angefüttert worden sein (goodloading). Wir verwenden für unsere Heimchen Repashy SuperLoad oder BugBurger. Man kann auch Haferflocken, Gurken, Karotten, Äpfel etc. verwenden, allerdings lassen sich die o.g. Produkte leichter anwenden und die Gefahr der Schimmelbildung besteht nicht, sind allerdings auch deutlich teurer.

Für die Weibchen sollte etwas Sepiaschale separat zur Verfügung stehen, damit ein erhöhter Kalk-Bedarf (z.B. bei Trächtigkeit) individuell gedeckt werden kann. Die Wasserversorgung wird bei uns durch das Sprühwasser, welches beim täglichen übersprühen der Terrariumeinrichtung entsteht, gesichert. Bitte verwenden Sie keine Wasserfällen oder Vernebler, auch wenn das nach Ihrem Empfinden “schön aussieht”, da das Wasser schnell verkeimt und die Tier erkranken können.

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Wie inkubiere ich die Gelege?

In der Fortpflanzungszeit kleben die Weibchen meistens ein Doppelgelege (2 Eier) an einen Einrichtungsgegenstand oder verwenden einen angebotenen Eiablageplatz. Nach Möglichkeit sollte das Gelege in einen Inkubator überführt werden. Allerdings ist es auch kein Problem das Gelege im Terrarium zu inkubieren, es sei denn, dass es durch das tägliche übersprühen der Terrariumeinrichtung beschädigt wird. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass die Elterntiere dem Nachwuchs nachstellen. Unser erstes Gelege konnte dem Terrarium nicht entnommen werden und ein Schlüpfling wurde durch einen Elternteil gefressen obwohl den Eltern vorsichtshalber ausreichend Nahrung zur Verfügung stand.

Bei einer konstanten Inkubationstemperatur von 25 Grad Celsius schlüpften die Nachzuchten bei mir nach ca. 90 Tagen. Da es sich um hartschalige Eier handelt, spielt die Luftfeuchtigkeit beim inkubieren keine Rolle. Nachdem die Jungtiere geschlüpft sind überführe ich diese in unser Aufzuchtterrarium.

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FAQ Rhampholeon acuminatus (1)

Warum muss die Beleuchtung außen angebracht sein?

Innerhalb eines Gecko oder Chamäleon Terrariums haben Leuchtmittel nichts verloren. Davon gibt es keinerlei Ausnahme. Die Tiere springen (oder klettern) teilweise bis zu 30cm weit und würden sich an den Leuchtmitteln fürchterlich verbrennen.

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FAQ Rieppeleon brevicaudatus (2)

Woran erkenne ich das Geschlecht bei Rieppeleon brevicaudatus?

Geschlechtsbestimmung Rieppeleon brevicaudatus

Geschlechtsbestimmung Rieppeleon brevicaudatus

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Warum muss die Beleuchtung außen angebracht sein?

Innerhalb eines Gecko oder Chamäleon Terrariums haben Leuchtmittel nichts verloren. Davon gibt es keinerlei Ausnahme. Die Tiere springen (oder klettern) teilweise bis zu 30cm weit und würden sich an den Leuchtmitteln fürchterlich verbrennen.

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